Hydrophobierende organische Sperren für Fassadensanierungen

 

Die wasserfreie, wasserabstoßende (hydrophobierende) Sperre wie Porofin, beruht auf dem oben gezeigten Effekt in Kapillaren.
Die Poren in Baustoffen kann man sich vereinfacht als ein Gewirr von feinsten Röhren vorstellen.

Porofin erzeugt auf der Innenwand dieser Kapillaren, sozusagen eine Innenlackierung, die gegenüber Wasser einen Randwinkel von ca. 135° erzeugt. Der hierdurch erzeugte Effekt ist nach den obigen Berechnungen klar: „Das Wasser kann die Porenwandung nicht mehr benetzen und wird zurückgedrängt.“

Man nennt diesen Effekt Kapillar- Depression.
Bevor dieser Effekt jedoch eintreten kann, muss das Porofin erst einmal in die Poren. Wie kommt es da hinein wenn die Poren mit Wasser gefüllt sind?

Auch hier hilft die Kapillarphysik.

Porofin ist eine rein organische und wasserfreie Hydrophobier- Flüssigkeit. Es hat auch im flüssigen Zustand eine erheblich niedrigere Oberflächenspannung als Wasser und ist nicht mit Wasser mischbar. Aus dem oben genannten Beispiel mit Seifenwasser und dem Fettfilm wissen wir, dass Flüssigkeiten mit kleiner Oberflächenspannung in Flüssigkeiten mit hoher Oberflächenspannung eindringen und diese unterwandern. Das passiert somit auch, wenn Porofin auf Wasser trifft, denn Porofin besteht aus einem reaktiven Kunstharz, der in hochreinem dünnflüssigen Paraffinöl gelöst wurde. In echten Lösungen schwimmen die Wirkstoffmoleküle völlig frei im Lösemittel. Das garantiert, dass sie auch in kleinste Poren hineinpassen und diese hydrophobieren können.

 

Unser bundesweit aufgestelltes Profiteam hilft Ihnen gerne. Fordern Sie HIER ein kostenloses Beratungsgespräch zur Schadensanalyse an.

 

 
© by ISET GmbH 2010 Bautenschutzbedarf | Fachhandel | Abdichtungsmaterial |