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Silikonat-Sperren
für
Fassadensanierungen |
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Niedrigmolekulare Silikone kann man verseifen und so wasserlöslich
machen. Wässrige Lösungen von Natrium- oder Kalium - Silikonat (5-10%)
können in Wände injiziert werden. Unter dem Einfluss der Luftkohlensäure
bildet sich, zumindest aus einem Teil des Silikonats ein
niedermolekulares Silikon zurück, welches hydrophobierend wirkt.
Gleichzeitig wirkt jedoch auch die natürliche Alkalität des Mauerwerks
gegen diese Kohlensäurereaktion so, dass der größte Teil des Silikonats
durch das Porenwasser weiter verdünnt und mit dem Strom der
aufsteigenden Feuchte auf große Wandbereiche verteilt wird. Das
Silikonat befindet sich dann nicht mehr im geplanten Sperrenbereich und
seine Konzentration ist bis zur Unwirksamkeit vermindert. Außerdem wird
bei der Silikonatspaltung (wie bei der Wasserglas- Gelbildung) das
wasserlöslich machende Natrium oder Kalium abgespalten und bildet mit
der Luftkohlensäure entweder Natriumcarbonat (Soda), das unter
Wasseraufnahme große Kristalle (Kristallsode) bildet und den Mörtel der
Fugen durch Kristalldruck zerstört, oder Kaliumcarbonat, ein stark
hygroskopisches Salz, welches aus der Raumluft Wasser anzieht und somit
die Wandfeuchtung erhöht. Man hat unter Umständen die aufsteigende
Feuchtigkeit reduziert und befeuchtet nun die Wand durch hygroskopisches
Salz. Durch die aufsteigende Feuchtigkeit sind meistens schon Salze ins
Mauerwerk transportiert worden. Man sollte nicht noch weitere Salze
eintragen. |
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